MANFRED KRUG: Abgehauen

Termine

Besetzung

Ludwig Blochberger Schauspiel, Gesang
(Konzept & Künstlerische Leitung)

Goin' Out West Quintet

Arseny Rykov Piano, Arrangements
Oren Levanon Gitarre
Efim Braylovskiy Saxophon
Fabian Timm Bass
Axel Filip Schlagzeug

Spieldauer

ca. 120 Minuten · 1 Pause

MANFRED KRUG - ABGEHAUEN

Ludwig Blochberger & Goin’ Out West Quintet

Eine musikalisch-literarische Revue nach dem Bestseller von Manfred Krug: Ludwig Blochberger nähert sich dem populären, unbeugsamen Schauspieler und Sänger in all seinen Facetten und entwirft ein ungewöhnliches, spannendes und berührendes Porträt im Spiegel seiner Zeit.

Begleitet von den Jazzmusikern des Goin’ Out West Quintet singt er einige der schönsten Lieder und Klassiker aus Krugs Repertoire und lädt dazu ein, seine Texte und Lieder neu zu entdecken und in die Gegenwart weiterzutragen.

Trailer

Trailer zu MANFRED KRUG: Abgehauen

Zu Manfred Krug

Manfred Krug (1937–2016): Mit seiner unkonventionellen Art und seinem unnachahmlichen Charme begeistert der in Duisburg geborene Schauspieler, Sänger und Entertainer ein Millionenpublikum. In den 1960er- und 70er-Jahren avanciert er zum DEFA-Star und prägt mit Filmen wie Spur der Steine – zunächst verboten, später Kult – eine ganze Generation. Parallel erobert er als Sänger mit markanter Stimme und lakonischem Witz die Bühnen, mit eigenen Jazz- und Chansontexten.

Nach seiner Ausreise gelingt ihm ein eindrucksvolles Comeback: Serien wie Liebling Kreuzberg, Auf Achse und der Tatort machen ihn endgültig zum gesamtdeutschen Publikumsliebling. Im Jahr 2026 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal.

Pressestimme

„Es ist ihm anzumerken, dass er mit ganzem Herzen bei Krugs Sache ist und dessen damalige Situation nachfühlt. Blochberger habe ihn nicht kopiert und den Leuten mehr geboten, als die sich vorstellen konnten.“

DER SPIEGEL – Wolfgang Höbel, zitiert nach Aussagen von Daniel Krug

Bisherige Spielorte

Renaissance-Theater Berlin
Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz

Neil Young - Comes A Song

Besetzung

Ludwig Blochberger Schauspiel, Gesang

Spieldauer

120 Minuten · 1 Pause

NEIL YOUNG - COMES A SONG

Konzertlesung mit Ludwig Blochberger

Navid Kermanis Erzählung »Das Buch der von Neil Young Getöteten« gehört zu den schönsten, klügsten und verrücktesten Texten, die je über Rockmusik geschrieben wurden – eine Hymne aufs Leben.

Mit den berüchtigten Dreimonatskoliken beginnt die Geschichte: Abend für Abend windet sich die neugeborene Tochter des Erzählers in Krämpfen. Das einzige wirksame Gegenmittel sind die Songs von Neil Young. Für Vater und Tochter beginnt eine Reise durch den Kosmos des kanadischen Musikers – zu verlorenen Illusionen, flüchtigen Augenblicken des Glücks und den großen Fragen des Lebens. Mit leichter Hand verwebt Navid Kermani den Alltag einer jungen Familie mit existenziellen Gedanken und zeigt, wo noch Splitter vom Paradies zu finden sind: nicht nur in der Musik.

Der Schauspieler und Musiker Ludwig Blochberger bringt diese Erzählung als Konzertlesung auf die Bühne. Kermanis Text bildet dabei das literarische Rückgrat des Abends. Für die Bühne wurde der Text behutsam gekürzt und mit der Musik von Neil Young verwoben. Für Ludwig Blochberger begann diese Geschichte allerdings schon Jahre zuvor – und sie reicht längst bis in sein eigenes Familienleben hinein.

Pressestimme

» … Der Schauspieler kann selbstredend gut vortragen. Aber der frühere Wiener Sängerknabe hat auch eine sehr schöne Tenorstimme und vor allem das richtige Feeling für die Musik, und so geht das Konzept hervorragend auf. Am allerbesten bei der Textpassage, in der der Typus des Neil-Young-Fans mit Hilfe von Dutzenden Songtiteln beschrieben wird, Blochberger liest die Titel nicht, sondern singt sie. Eine Tour de Force, auf die dramaturgisch kaum mehr eine Steigerung folgen kann. Außer natürlich Lieder wie „Heart Of Gold” und „Rockin’ In The Free World”.«

ABENDZEITUNG MÜNCHEN, 14.11.2024

Bisherige Spielorte

Berlin, Renaissance Theater
Görlitz, Gerhart Hauptmann-Theater
Stuttgart, Theaterhaus
Wien, Theater Neue Tribüne
Bad Saarow, Filmfestival „Film ohne Grenzen“
Lubmin, Seebadzentrum
München, Gasteig HP8
Dresden, Theaterkahn
Köln, Theater der Keller