Neil Young – Comes a Song
Renaissance-Theater Berlin
Konzertlesung
Mit Ludwig Blochberger nach Navid Kermani
Renaissance-Theater Berlin
Theater der Keller Köln
Laeiszhalle Hamburg
Haus Dacheröden Erfurt
Neil Youngs Musik steht im Mittelpunkt dieses Abends. Seine Songs erzählen von Aufbruch und Verlust, von Erinnerung, Sehnsucht und den Momenten, in denen sich ein ganzes Leben in einem Lied spiegeln kann. Den Ausgangspunkt bildet Navid Kermanis Erzählung "Das Buch der von Neil Young Getöteten" über eine junge Familie, deren neugeborene Tochter nur mit der Musik von Neil Young in den Schlaf findet.
Mit leichter Hand führt Kermani den Alltag einer jungen Familie in den Kosmos Neil Youngs. Die Musik wird dabei zum Resonanzraum für Liebe und Vergänglichkeit, für das Älterwerden, für Sehnsucht und jene flüchtigen Augenblicke, in denen das Leben plötzlich vollkommen erscheint.
Ludwig Blochberger macht sich den Text und die Songs auf sehr persönliche Weise zu eigen. In seiner leidenschaftlichen Solo-Performance mit Gitarre, Gesang und Mundharmonika sind die Lieder weit mehr als musikalische Zwischenspiele. Sie greifen Motive auf, führen Stimmungen weiter und geben der Erzählung ihre eigene Bewegung. So entsteht ein unmittelbarer, berührender Abend, in dem Erzählung und Musik ganz selbstverständlich ineinandergreifen – getragen von der spürbaren Leidenschaft für Neil Young.
Neil Young (*1945) prägt als Sänger, Gitarrist und Songwriter seit den 1960er-Jahren die Rockmusik. Mit Buffalo Springfield, Crosby, Stills, Nash & Young und als Solokünstler entwickelt er eine unverwechselbare musikalische Sprache zwischen zartem Folk und rauem Gitarrenrock. Alben wie After the Gold Rush und Harvest machen ihn weltweit bekannt. Seine eigenwillige Stimme und die Verbindung von Verletzlichkeit und Unbeugsamkeit geben seinen Liedern ihre besondere Kraft. Mit seinem rauen Gitarrensound wird er zum Vorbild für die Grunge-Generation um Nirvana und Pearl Jam – und erhält den Beinamen „Godfather of Grunge“.
Navid Kermani (*1967 in Siegen) lebt als Schriftsteller in Köln. Der habilitierte Orientalist schreibt Romane, Essays und Reportagen, in denen persönliche Erfahrungen, Literatur, Religion und gesellschaftliche Fragen aufeinandertreffen. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Die autobiografisch geprägte Erzählung, die diesem Abend zugrunde liegt, verbindet seine Erfahrungen als junger Vater mit seiner Leidenschaft für Neil Young.
»Der frühere Wiener Sängerknabe hat vor allem das richtige Feeling für die Musik, und so geht das Konzept hervorragend auf.”«
ABENDZEITUNG MÜNCHEN, 14.11.2024
Für Gastspielanfragen und weitere Informationen:
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